Tradition verpflichtet

Die Familie Heßling hat ihren Ursprung im Münsterland, eng verbunden mit Land und Leuten sind schon aus dem Jahre 1655 erste urkundliche Eintragungen vorhanden Die Führung von Hunden auf der Jagd war zu diesem Zeitpunkt sicherlich schon gegeben, so dass die Führung von Jagdhunden von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Circa anno 1830 arbeitete der Gastwirt und Eigenjagdinhaber August Heßling an dem ehrgeizigen Plan, einen Jagdhund zu züchten, der sowohl im Wasser, im Wald als auch im Feld hervorragende Arbeiten zeigen sollte. Lange hatte er an einem solchen Typ "gebastelt", das Resultat war der Kleine Münsterländer. 1877 verkaufte er seine Münsterländerhündin Flora an den Oberlehrer Heitmann in Burgsteinfurt, der aus dieser Hündin den ersten eingetragenen Münsterländerwurf zog.
(Quellennachweis KIM von Hans Eggert)

Nachdem die Familie Heßling das Münsterland verlassen hatte, suchten die Heßling´s nach einer geeigneten Stelle für die Arbeit mit Hunden. Ein nicht ganz einfaches Unterfangen. Graf von Spee stellte der Familie Heßling dann das Gut Ihorst in Holdorf für die Jagdhundeschule zur Verfügung. Ab 1997 befand sich die Jagdhundeschule auf Gut Harlinghausen in der Wesermarsch. 2011 beschloss die Familie Heßling in Frieschenmoor eine Hofstelle zu kaufen und vollständig neu zu renovieren, um hier wohl eine der modernsten Jagdhundeschulungsstätten Deutschlands aufzubauen.